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"Sitzbank für die Steuobstwiese auf dem Atzelsberg
aus der Öffentlichkeitsarbeit der Bastelgruppe an ...
Neue Sitzbank auf der Streuobstwiese
Eine Gruppe des Bundes Naturschutz BUND [https://erlangen.bund-naturschutz.de/aktiv-beim-bn/ag-streuobstwiese]
unterhält eine Streuobstwiese in Atzelsberg bei Erlangen. Auf dieser Wiese stehen zirka 400 Bäume, überwiegend
Apfelbäume, daneben auch einige Birnbäume, Walnussbäume und einige Pflaumen- und Kirschbäume.
Für Besucher gibt es einen Kennenlernpfad, an dem eine Sitzbank aufgestellt ist. Im Lauf der Zeit wurde diese Bank
morsch und musste aus dem Verkehr gezogen werden.
Drei Mitglieder dieser Streuobstwiesengruppe fanden sich zusammen, um eine neue Bank zu bauen. Von Erlangen
Stadtgrün wurden die Träger - zwei zirka 60 cm lange Stücke eines Fichtenstammes mit gut 50 cm Durchmesser -
beschafft. Eine erste Herausforderung bestand darin, Segmente aus den Stämmen zu hobeln, um die Träger der Bank
einigermaßen stabil auf den Boden legen zu können. Diesen Arbeitsschritt vollzogen die drei auf der großen Hobelbank.
Die zweite Herausforderung war, Befestigungsmöglichkeiten für die Holme, an denen dann die Bohlen für die Rückwand
befestigt werden sollten, im Winkel von 15 Grad herauszusägen. Nach akribischer Vorplanung und sorgfältigem
Einspannen von Stabilisierungshalterungen wurden diese Befestigungsmöglichkeiten auf der Formatkreissäge herausgesägt,
wobei die Schwierigkeit zum einen darin bestand, das Gewicht der Träger auf dem Tisch der Säge zu beherrschen, zum
anderen den Winkel beim eigentlichen Sägen akkurat einzuhalten.
In den weiteren Arbeitsschritten wurden die sägerauen Bohlen auf der großen Hobelmaschine gehobelt, abgelängt und
die Holme in diesen ausgesägten Fugen mit langen Holzschrauben verankert. Damit waren die Arbeiten an der Bank,
die in der Werkstatt durchgeführt werden konnten, erledigt, und die Bestandteile der Bank - die beiden Träger mit den Holmen
sowie die vier Bohlen - konnten auf die Streuobstwiese transportiert werden. Dort hatten die drei eine Gründung für die Bank
mit Granitsplitt in zwei 15 cm tief ausgehobenen Gruben vorbereitet und mit vier Betonplatten abgedeckt. Auf dieser Gründung
bauten die drei dann die Bank mit großer Sorgfalt auf und verschraubten die Komponenten der Bank stabil mit präzise gebohrten
Winkeleisen und mit robusten Schrauben.
Das Ergebnis aus dieser Zusammenarbeit kann sich sehen lassen, wie die folgende Bildergalerie eindrucksvoll beweist.